Sonntag, 9. April 2017

Strenges Reden Vol. 3: Montag = Schontag?

Olá!


Flyer für die Show am 10.04.17
Sich von euren Lieblingsfeen am kommenden Montag bei einer Musik- und Tanzveranstaltung verzaubern lassen? Das gibt es nur in der Baracke Jena.

Der Auftakt des Baracke-Konzert-Jahres kann zauberhafter nicht sein. Denn es werden die Punks von Masada und es werden die Punks von Viva Belgrado die Baracke Jena besuchen. Punk. Ist klar!

Apropos Montag. Kein Schontag, Leute! Vielleicht haben einige von euch Lust auf das eine oder andere F(r)eegetränk?! So meldet euch an der Bar mit dem Passwort „HOSSA“ und genießt anschließend die flüssige Flüssigkeit.

Ab 18.00 Uhr werden wir und die Getränke vor Ort sein.

ORRRRRRHAAAAAAAAAAAAAGH, wir können es kaum erwarten!!!!!11!!!

Mit frohem Gruße

Ruben

Donnerstag, 30. März 2017

Review: mira - s/t

3000 Lichtjahre


Platte kaufen!
mira, das ist eine Band. Aber auch ein Stern. Ich schätze einmal, dass das Bremer Quartett vor dem Stern da war und dieser einfach ganz dreist den Namen geklaut hat. Also quasi ein Stern, der deinen Nam.... Ok. Halt. Warte. Lassen wir das.

Die vier Menschen haben, laut ihrer eigenen Aussage, vorher in Bands wie Manku Kapak, Ilill und Fljora musiziert. Zu meiner Schande muss ich gestehen, dass mir keine der genannten Kapellen vorher etwas gesagt hat. Zu eurer Freude kann ich aber nach einer Einhörphase meinerseits berichten, dass all diese Bands zu empfehlen sind.

mira bewerfen uns auf ihrer selbstbetitelten EP mit drei Songs, die sich irgendwo zwischen Emo, Screamo und Post-Rock ansammeln. Der erste Song Trembling fegt gleich von Anfang an chaotisch über die Erde, nur um danach in einem post-rockigen Sample-Part zu stranden. Das Ganze wird auch noch in Grindcore-Songlänge serviert. Hervorragend! Among Stars startet mit ruhigen und atmosphärischen Post-Rock-Einlagen. Danach folgt mehrstimmiger Gesang, der langsam ins Schreien ausufert. Hinten raus knallt das Ganze dann schön geil. Abyssal macht es seinem Vorgänger gleich: Erst wiegt man uns in Sicherheit und sammelt Energie. Diese wird dann in den letzten Sekunden entladen und zum Explodieren gebracht.

Nach sieben Minuten und 35 Sekunden ist ihr Erstling leider schon zu Ende. Bei der kurzen Spielzeit fällt es schwer, sich ein genaues Bild von mira machen zu können. Die Songs zeigen, dass die Band imstande ist, atmosphärischen Emo mit zauberhaften Post-Rock-Fragmenten zu kombinieren. Dass das alles dann noch live eingespielt wurde, beeindruckt nur noch mehr und lässt vermuten, dass ein Konzert der Band ein besonderer Genuss sein muss. Ob sie jedoch aus der Masse der vielen Post-Hardcore- und Emo-Bands herausstechen und auch auf Albumlange überzeugen können, wird sich sicher bald zeigen.

Ich lege euch auf jeden Fall ans Herz, die EP als CD-Version zu kaufen. Diese ist nämlich wunderschön und detailverliebt passend zum Thema umgesetzt worden. So zeigt das Frontcover den namensgebenden Doppelstern und das dazugehörige Walfisch-Sternbild. Obwohl meine Augen oben auch ein wenig Ente erkennen wollen... Aber ok. Lassen wir das.

- Christian

Wertung:


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Mittwoch, 22. März 2017

Review: Todlowski - s/t #2

„Einschlaflektüre serviert von Adorno“

Platte als "Name your Price"-Download!
Nun also Todlowski, eine meiner Lieblingsentdeckungen auf Facebook der letzten Monate. Warum ich unweigerlich an Super Mario denke, erschließt sich mir noch nicht ganz, aber wohl bekomms. Eine kleine Überraschung schon zum Anfang des Jahres. Ohne große Ankündigung wurde just im Januar der zweite, nach der Band selbst benannte Tonträger veröffentlicht. Diesmal mit drei Songs mehr als noch beim Vorgänger. Hurra!

Zu meiner großen Traurigkeit kommt dieses Album bisher weder im Schallplatten- noch im Kassetten-Format daher. Dies soll der Sache keinen Abbruch tun, dass wir es hier mit wunderbarem Punk–Screamo zu tun haben. Das Artwork des Covers ist sehr schlicht und zurückhaltend, zeigt es doch nur eine Gestalt in einer reizarmen Umgebung. Diese Gestalt scheint ihr Spiegelbild zu küssen und erhebt offenbar den Mittelfinger gegenüber sich selbst. Zerrissenheit? Selbstverliebtheit? Gleichgültigkeit? Langeweile? Selbsthass? Ironie? Leere? Zweifel? Todlowski versuchen, diese schweren Themen in ihren acht Songs unterzubringen. Keine Wiederholungen. Gitarre, Drums und Wechselgesang. Keine Spur von Aufdringlichkeit. Im Gegenteil: Es gelingt, sich einfühlen und sogar mitfühlen zu können, nur um sich selbst als die Person des Covers zu sehen, die von Widersprüchen nur so zu strotzen scheint. Durchdacht wirken ihre Texte. Keine Prosa. Keine rosarote Brille. Warum auch? Geht es hier doch schließlich um ernste Angelegenheiten.

Apropos ernste Angelegenheiten. Mit  dem Songnamen mimimi moralia wird auf Theodor W. Adornos wichtiges Werk „Minima Moralia“ angespielt. Passt in das Gesamtbild!
Ähnlichkeiten zu Bands wie Masada und Lost_Boys sind hier nicht ganz dem Zufall überlassen, denn schenkt man ihrer Facebook-Seite Glauben, entspringen diese zwei Herren aus dem Dunstkreis beider vorher genannten Kapellen! Todlowski, ich habe euch auch echt gern!

Was hätte Adorno wohl hierzu gesagt?
Vergnügt sein heißt einverstanden sein!



- Rubi




Wertung: 



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Samstag, 31. Dezember 2016

Jahresrückblick 2016: Unsere Top 12 Alben des Jahres

Zum Jahresende wollen auch wir aus dem Hause Feenoise eine kleine Zusammenfassung unseres Musik-Jahres 2016 abgeben. Wir schauen gespannt auf unser erstes Feenjahr zurück und freuen uns über die abgeschlossenen Recording-Sessions zum Cortarmao-Album, welches bald erscheinen wird. Wir sind mehr als froh, dass unser erstes Release restlos ausverkauft ist und wir die Tage noch ein weiteres neues in der Pipeline haben werden (dazu später mehr). Mit Ruben konnten wir eine neue Fee für uns gewinnen. Außerdem war es toll anzusehen, dass unsere beiden Bieraktionen in der Baracke Jena so gut bei euch ankamen. Ein ganz besonderes Danke an alle, die unsere Reviews und Blogeinträge gelesen haben! Und natürlich danken wir allen Bands, die uns dieses Jahr mit ihrer wundervollen Musik beglückt haben. Aus diesem Grund präsentieren wir euch hier (in alphabetischer Reihenfolge) zwölf Releases, die uns besonders beeindruckt haben. Auf ein gutes 2017! 

- Eure Feen





Captain Planet – Ein Ende

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Ein Ende? Ein Scherz! Kein Ende. Wenn ihr auf Kapellen wie Captain Planet steht, dann hört euch das Album ohne Ende an. Ende gut, alles gut.

- Ruben









Head Wound City – A New Wave of Violence

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Was war ich entzückt, als ich hörte, dass die Supergroup Head Wound City nach über zehn Jahren endlich neues Material am Start hat. Bekannterweise haben die Mitglieder bereits in allen Bands dieses Universums gespielt. Für alle Nichtwissenden hier nochmal die wichtigsten: The Blood Brothers, The Locust, Retox und YeahYeah Yeahs. Während man auf dem Erstling noch in gewohnter Grind- und Noisecore-Manier sieben Songs schnörkellos in knapp zehn Minuten runterprügelte, wurden die Lieder auf A New Wave of Violence teils mit dichter und ausufernder Atmosphäre erweitert.

                                             - Christian



Landscapes – Modern Earth

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Gut Ding will Weile haben: Nach vier Jahren wieder eine super Scheibe vorgelegt. Wenn ich nur so Schlagzeug spielen könnte… Bei jedem Anhören haut es mich um! Vorschlag: Bitte nicht nochmal vier Jahre Wartezeit. *Ba Dum Tss!*


- Ruben







LIRR. – Ritual

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Screamo lebt! Vier in zwei gepackt. Die Lirr.'sche Variante, Songs zu komprimieren. Wenn es nach mir ginge, könnte dies zum Ritual werden.

- Ruben









Norma Jean – Polar Similar

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Mit der Behauptung, dass Norma 2016 die Linie der Wrongdoers unbeirrt fortsetzen, lehnt man sich gewiss nicht allzu weit aus dem Fenster. Dabei liegt der Fokus noch mehr auf einer fetten Wand aus tiefergestimmten Gitarren, die dieser Tage jedoch überraschenderweise oft djenty und weniger southy daherkommt. Das ist zunächst etwas befremdlich, doch zum Glück bleibt es immer noch unverkennbar Norma Jean: Die so charakteristischen zweistimmigen Melodien und die Tatsache, dass Cory Brandan ein Meister der irgendwo zwischen Schreien und Singen angesiedelten Hook bleibt, beanspruchen nach wie vor ihr Potenzial für unaufdringliche Ohrwürmer.

- Hannes


Suis la lune / Shirokuma – Split LP

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Großartig. 1x Suis la lune + 1x Shirokuma = 2x Schweden, 2x – Punkrock – Screamo, 1x Tonträger. 

- Ruben










The Dillinger Escape Plan – Dissociation

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Neben Norma und TFOT der größte Riese in unserem Jahresrückblick. Als ein heimlicher Verehrer des Vorgängers One Of Us Is The Killer war ich super gespannt, was aus der Zusammenarbeit mit Kurt Ballou herauskommt. Das sechste und letzte Dillinger-Album ist natürlich so gut wie zu erwarten war. Zwar ohne im Hinblick auf die bisherige Diskografie umzuhauen, aber einmal mehr eine audiophile Überdosis Energie. Wo kann ich Bens Mittel gegen Sehnenscheidenentzündung kaufen? Oh, elektronische Drums. Streicher! Gibt es eigentlich etwas, was Greg nicht kann? Nochmal E-Beats. Oh! Schon vorbei? 2016 ist auch das Jahr, in dem Dillinger ihr Ende verkündet haben. Doch ich glaube, das hat auch seine guten Seiten, denn mit jedem Album stieg die Gefahr, dass der DEP-Effekt sich weiter abnutzt und zur bloßen Manier wird.

- Hannes


The Fall of Troy – OK

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Nach sieben Jahren Funkstille melden sich die Frickel-Götter wieder zurück. Und dabei ist die neue Scheibe OK mehr als OK (Ich bin sicher der erste Review-Schreiber, der in diesem Zusammenhang auf den Gag kam...nicht). In alter Startaufstellung schielt man endlich wieder auf die beiden Säulen Doppelgänger und Manipulator. Das ist gut so. Dass der stimmlich etwas schwächer gewordene Thomas Erak diesmal vermehrt vom Basser-Kollegen Tim Ward am Mikrofon unterstützt wird, bringt neuen Wind in                                               die Sache.

                                           - Christian



Touché Amoré – Stage Four

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Keine Worte verlieren. Album einlegen. Anhören. Laut. Staunen. Keine Worte mehr verlieren.

- Ruben










Varan – Lachen auf Zeit

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Varan sind die schönsten und besten Menschen. Das ist Fakt. Fakt ist auch, dass ihr hochexplosives Gemisch aus Screamo à la Escapado, heftigen Metal-Äxten und der ein oder anderen Punk-Einlage beim zweiten Mal sogar noch besser zündet. Könnte an den neuen und sanfteren Gesangspassagen, den tollen Texten oder den anderen Experimenten liegen. Einfach toll, dieses Lachen aus Zeitz. bei bei

- Christian




Wellness – Immer Immer
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Achtung: Schwerer Crash auf der A7. Ein mit Tocotronic-Platten beladener Laster ist in einen VW-Bus voller Surferboys gerast, die gerade eine Fehlfarben-Kassette hörten. Nach einem Unfall klingt das aber nicht. Eher nach einem actiongeladenen Raserfilm mit Vin Diesel in der Hauptrolle. Also alle ab zu Wellness ins Autokino und die Ohren aufmachen!


- Christian



Whores. – Gold

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Whores. haben nicht nur den wohl besten Bandnamen der Welt (hihi), sie sind außerdem auch die wohl lauteste Truppe, seitdem Lemmy tot ist und Motörhead nicht mehr existieren. Auf ihrem dritten Release wird wieder einmal purer Noise mit harten Southern-Riffs, fetten Sludge-Einlagen und hämmerndem Bass gemischt. Dass diesmal der Doom- und Stoner-Anteil leicht zurück gedreht wurde und man dafür vermehrt auf kleinere Experimente setzt, hat das Ganze noch viel spannender gemacht. Nebenbei liefert uns das Trio auf Gold das Plattencover des Jahrhunderts und mit "I See You Are Also Wearing A Black T-Shirt" die Metal-Hymne des Jahres ab.

- Christian





Dienstag, 13. Dezember 2016

Strenges Reden Vol. 2: Baracke is not dead!

Leute!

Diesen Freitag habt ihr wieder die Möglichkeit, eure verstaubten Tanzschuhe zu bürsten, euer Lieblingshemd zu bügeln und euch in die neue Röhre zu pressen, die nun, kurz vor Weihnachten, verdächtig zwickt. Ob ihr richtig fein rausgeputzt seid, werden dann die musikalischen Gäste von Hexis und Grieved bewerten.


Flyer für die Show am 16.12.16
Die Türen öffnen sich um 20:00 Uhr und Beginn der Darbietung wird gegen 21:00 Uhr sein. 
Natürlich werden eure Lieblingsfeen dabei sein, um einen donnernden Abschluss des Jahres zu feiern *zwinkersmiley*. Auch diesmal sind wir wieder in zauberhafter Begleitung von 30 ausgewählten F(r)eebeers.

Wie bitte?!?!? Ihr möchtet eine dieser verlockenden Erfrischungen? Dann wendet euch an die Bar mit dem Passwort: „Spekulatius“ und lasst euch vom Getränk verzaubern.

Übrigens soll ich nicht unerwähnt lassen, dass wir und auch die werten Menschen rund um die Baracke Jena sich eine mindestens genauso tolle Show wünschen wie beim letzten Mal!


Dies gilt als letzter Aufruf, am Freitag, den 16.12.2016, sich in Richtung Baracke Jena auf zu machen, um die Bands und die Leute vor Ort zu unterstützen, sodass dort weiterhin großartige Bands gastieren können. Ich rate euch: Es lohnt sich. Es hat sich ein wenig was getan!


- Ruben








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UPDATE 17.12.2016:



Die Show war ein voller Erfolg! Danke an alle Zuschauer, die Baracke Jena, Hexis und Grieved. Unsere Bier-Aktion kam scheinbar auch wieder gut an. Da werden wir das nächste Mal bestimmt nochmal was springen lassen.

Danke und frohe W-Nachten


- Christian


Hexis in der Baracke Jena (16.12.2016)









Samstag, 26. November 2016

Review: Meraine - Meraine

“Is this still a society? How can you still call this society? Tell me how!“

Hallo. Ich bin neu und mache das hier zum ersten Mal. Jedoch keine Angst! Kein Takt-für-Takt-Schlag-für-Schlag-Ich-Schreib-Was-Ich-Weiß-Und-Mal-Irgendwo-Aufgeschnappt-Habe-Monolog. Einfach ein paar warme Worte.

Nun aber!

Platte kaufen!
Meraine: Eine Band um vier Menschen aus Dortmund, Lüdenscheid und Siegen veröffentlichte bereits im September ihr Debütalbum via Moment of Collapse Records. Obwohl hier ein Erstlingswerk vorliegt und sich im Hinterstübchen ein etwaiger Gedanke einnistet, dass erstmal ausgelotet werden soll, wohin es eigentlich geht, entsteht der Eindruck, dass Meraine mit ihren neun Titeln einen klaren roten (oder schwarzen) Faden vorgeben. Wütend, aufgebracht, nicht aufgesetzt und aufdringlich,  dennoch auch harmonievoll und mit Liebe zum Detail wird zur Tat geschritten und (mich) zu überzeugen gewusst. Feedback hier, Feedback da! Toll! Rauschen. Einen erheblichen Teil dieses gelungenen Debüts steuert dabei eine nicht ganz unbekannte Tonmeisterei bei, deren Produktion mal wieder nichts zu wünschen übrig lässt.

Ganz nebenbei bemerkt - ich mag Kassetten außerordentlich sehr! Diese hier kommt mit wunderschön abgestimmtem Artwork und ansprechendem gefalteten Kassettenkarton daher. Darüber hinaus noch mit kleinem Beipackzettel samt Liedtexten! Zauberformel? Gafa del Rigor! Die kunstvolle Gestaltung des Covers rundet eine tadellose Aufmachung ab.

Wow! Welch dankbarer Einstieg in die Feenoise-Welt. Bei aller Euphorie habe ich mir nur eine Frage gestellt: Wie funktioniert die Platte live? Eine Frage, die Meraine vielleicht mal in der Baracke Jena beantworten können?



- Ruben


Wertung:


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Montag, 26. September 2016

Review: Sinatra - I Have Failed

"How can’t you not see that I have failed?“

Download!
Zugegeben: Ich war mehr als traurig, als ich erfahren habe, dass sich die Freunde von We Are Crooks auflösen werden. Aber wo ein Ende ist, da ist bekanntlich auch immer ein Anfang. So kam relativ schnell das neue Projekt namens Sinatra um die Ecke. Hinter dem schwer zu googelnden, aber dennoch sehr coolen Namen versteckt sich eine kleine Super-Group bestehend aus Mitgliedern beziehungsweise Überresten von Ancst, Redlined und den bereits genannten Crooksen.

Musikalisch setzt man auch weiter da an, wo man bei den anderen Bands aufgehört hat. Ab Sekunde eins ballert energiegeladener und krachlastiger Post-Hardcore aus der Anlage. Dieser besticht durch eine technische Sauberkeit und eine dreckige Extraportion Noise. So treffen harte Converge-Riffs auf anspruchsvolle Drums mit hoher St. Anger-Snare. Geiler geht es also kaum! Dazu kommt Fabians rotzige Stimme, die nicht nur Punk as hell ist, sondern auch die einzige, die regelmäßig „Blaaahhg!“ sagen darf, ohne dass es stinohaft und peinlich wirkt.

        

Derzeit gibt es die heiße EP nur als „Pay what you want“-Download auf ihrer Bandpage-Seite. Es wird also empfohlen, dafür etwas Geld dazulassen oder aber darauf zu warten, dass es das als Tape oder Vinyl gibt. Glaubt mir! – Das lohnt sich richtig!

- Christian


Wertung:



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